19.12.2019

Briefe



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ID: 2754 Brieftext


Geschrieben am: Mittwoch 13.02.1850
 

Geehrter Freund
ich konnte gestern das Ende der Probe nicht abwarten, weil ich um 11 Uhr Stunde hatte.
Um die Stimmen zur Symphonie bitte ich möglichst bald, da das Extraconcert, wo sie gemacht werden soll, bald Statt finden muß. Das nächste ordentliche Conzert kann nicht Freitag, sondern erst Dienstag nach dem Ihrigen sein, weil die Mayer nicht eher Zeit hat. Das Extraconcert, wo Ihre Frau Gemahlin spielt, muß darum 8 Tage später, gleich nach dem Pensionsfondsconcert sein. Dieß, denke ich, wird Ihnen ebenfalls passen, da doch Ihre Frau Gemahlin auch in dem letztgenannten Concert spielt.
Ich habe heute Abend Euterpeconferenz, sonst würde ich fragen, ob wir heute Abend zusammen sein könnten, hoffe aber, daß sich nun bald ein Abend finden muß.
Versprechen Sie sich u Ihre Frau Gemahlin womöglich nicht nächsten Sonntag von 5 – 7 Uhr. Es finden wieder Verlosungen statt, nun nicht mehr bei mir, wie bisher, sondern in einem öffentlichen Local. Näheres mündlich.
Ihr Brendel

Mittwoch.

Herrn
Dr Robert Schumann

[BV-E, Nr. 3836, dat. Februar 1850]

  Absender: Brendel, Franz (261)
  Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Schumann, Robert (14753)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 5
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Franz Brendel, Hermann Levi, Franz Liszt, Richard Pohl und Richard Wagner / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Thomas Synofzik, Axel Schröter und Klaus Döge / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-86846-016-2
307f.
 



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