19.12.2019

Briefe



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ID: 2894 Brieftext


Geschrieben am: Freitag 21.01.1853
 

Leipzig, d. 21 Januar 1853

Hochgeehrtester Herr Musikdirector,

Am vergangenen Montage fand unser Benefizconcert Statt und Ihre prächtige Ouverture zu Julius Caesar eröffnete dasselbe höchst angemessen und fand im Publikum großen Beifall. Da ich die Meinung so vielfältig aussprechen höre, daß das Programm dieses Concerts ein sehr glücklich gewähltes gewesen, so erlaube ich mir zu Ihrem eigenen Urtheil eins hier beizufügen. Wir sagen Ihnen für Ihren gütigen Beitrag dazu den tiefgefühltesten Dank mit der Bitte uns auch ferner Ihr Wohlwollen zu erhalten. Da ich von einer Sendung hörte, die Peters Musikhandlung an Sie machen würde, so bat ich um Beilegung der mir von Ihren übersendeten Dub l]ettstimmen die Sie daher hiermit mit herzlichem Dank in der richtigen Anzahl, wiedererhalten.
Hochachtungsvoll verbleibe ich
Ihr ergebenster
Carl Grenser

Sekretair des Orch.Pens.Instituts

Nachschrift. Ich kam leider zu spät, Peters Sendung war schon abgegangen, u. somit erfolgt die Rücksendung der mir von Ihnen gütigst geliehenen Musikalien besonders durch Post.

[BV-E, Nr. 4625:] Grenser. [beantwortet:] + [Versand:] fr.

  Absender: Grenser, Carl (12917)
  Absender-Institution: Orchesterpensions-Institut Leipzig
  Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Schumann, Robert (15143)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 20
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1830 bis 1894 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Dohr / Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-86846-030-8
446f.
 



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