15.07.2019

Briefe



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ID: 2897 Brieftext


Geschrieben am: 02.02.1848
 

Verehrtester Herr Doctor,

Leider bin ich Heute Abend wieder nicht im Stande Ihrem Gesangvereine beizuwohnen, da ich wieder von Heiserkeit befallen bin. Ich bitte Sie daher mein Außenbleiben wohlwollend zu entschuldigen. Zugleich theile ich Ihnen ergebenst mit, daß ich durch Amtliche Resolution beauftragt bin, in Folge einer Mittheilung des Commitees der Sächs. Böhm. Staatseisenbahn Ihre Verantwortung wegen Betretung dieser Bahn, in welcher Hinsicht eine Bahnwächter-Anzeige gegen Sie eingegangen, zu Protocoll zu bringen. Ich ersuche Sie daher, morgen, den 3ten Februar d. J. oder übermorgen Vormittags zwischen 9 und 12 Uhr Sich gefälligst bei mir an Amtsstelle einfinden zu wollen, (Innere Pirnaische Gasse nr. 9. 2 Treppen,) und bin mit vorzüglichster Hochachtung
Ew. Wohlgeboren
ergebenster JFGüntz
Actuar.
AmtDresden II Abthl den 2ten Februar 1848.

Sr// Wohlgeboren
dem Herrn Dr. R. Schumann
Hier.
Reitbahngasse No. 20

  Absender: Güntz, Justus Friedrich (13294)
  Absender-Institution:
  Absender Ort: Dresden
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfänger-Institution:
  Empfänger Ort:
  SBE: II.19, S. 496f.
 



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