19.12.2019

Briefe



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ID: 2899 Brieftext


Geschrieben am: Freitag 07.06.1850
 

Theuerster Gönner u Freund!

Es war meine Absicht, den morgenden Tag mit Ihnen zuzubringen u Ihrer Geburtsfeier meine Wünsche mündlich beizufügen. Leider bin ich hieran durch Geschäfte verhindert u ich muß mich daher begnügen, schriftlich zu versichern, daß ich morgen für Ihr u der Ihrigen Wohl fühlen, wünschen u trinken werde, als ob ich bei Ihnen wäre. Sobald es mir möglich ist, besuche ich Sie gewiß. Die Ankündigung der Genovewa [sic] wird wohl auch bald erfolgen?
Meinen innigsten Glückwunsch hiermit, u zugleich die innigsten Grüße an Ihre verehrte Frau Gemahlin von
Ihrem
Güntz.

Dresd d. 7 Juni 50.
An
Herrn Dr. Robert Schumann
Wohlgb.
in
Leipzig.
Querstr. 12
b H. Preusser.
frei.

  Absender: Güntz, Felix Ludwig (586)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Schumann, Robert (14753)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 19
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1828 bis 1878 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2018
ISBN: 978-3-86846-029-2
500f.
 



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