19.12.2019

Briefe



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ID: 2902 Brieftext


Geschrieben am: Donnerstag 17.12.1840
 

Verehrter Freund!

Mit einem Bericht über das Oratorium von Drobisch konnte ich leider nicht dienen, da ich es nicht gehört habe. Halten Sie aber wohl beiliegenden Aufsatz für den ersten Bogen des 14. Bandes unserer Zeitschrift – Glück auf! – für würdig. Nennen Sie es nicht Eitelkeit, was ich da geschrieben. Es ist Wahrheit und wahr kann man <sich> doch auch über sich schreiben. – Gefällt Ihnen die Mittheilung, so bringe ich in gleicher Form einen Bericht über die Sammlung meines Freundes A. Fux in Wien, der mich schon öfters darum gebeten. Uebrigens wird ein Jeder aus meinem Aufsatz ersehen, daß ich wohl diesen und jenen Hofrath, wenn er das Feld der Kunstgeschichte betritt, gehörig examiniren kann. Mit herzlichen Grüßen an Ihre
Frau Gemahlin, immer Ihr
C FBecker.

<>V. H. d. 17. Dec. 1840.

  Absender: Becker, Carl Ferdinand (161)
  Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 19
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1828 bis 1878 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2018
ISBN: 978-3-86846-029-2
203f.
 



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