25.02.2022

Briefe



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ID: 3496
Geschrieben am: Donnerstag 16.05.1850
 

Dresden d 16ten Mai 1850.
Lieber Schumann!
Ihr freundliches Schreiben nebst Inhalt von fünfzehn Louisd’or als Honorar für meine Arbeit am Text zur Oper Genoveva habe ich gestern richtig emfangen [sic]. Ich erkläre mich mit dieser Ausgleichung der Sache ganz einverstanden und die Angelegenheit damit abgemacht.
Mit Vergnügen sehe ich aus den Worten Ihres gestrigen Schreibens, daß ich mich in Ihnen nicht getäuscht, wenn ich jene erwähnten Äußerungen nicht Ihrem eigentlichen Wesen, sondern nur einer augenblicklichen Stimmung zuschrieb. Laßen Sie uns daher dieser Sache nicht weiter erwähnen,[sondern] betrachten wir sie als eins jener Misverständniße [sic], die in jedem Umgange leicht einmal vorkommen können, die aber auch eben so leicht durch offnes Sich-Aussprechen beseitigt sind.
Ich grüße Sie daher nach alter Art freundlich
als
der Ihrige
R. Reinick

  Absender: Reinick, Robert (1246)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 6
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Eduard Bendemann, Julius Hübner, Johann Peter Lyser und anderen Dresdner Künstlern / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Renate Brunner, Michael Heinemann, Irmgard Knechtges-Obrecht, Klaus Martin Kopitz und Annegret Rosenmüller / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-86846-017-9
827

  Standort/Quelle:*) PL-Kj, Korespondencja Schumanna, Bd. 22 Nr. 3917
 
*) Die Auflösung der Kürzel für Bibliotheken und
Archive finden Sie hier: Online Directory of RISM Library Sigla
 
 

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