25.02.2022

Briefe



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ID: 3518
Geschrieben am: Dienstag 02.01.1849
 

Sie werden sich nicht haben erklären können, geehrter Herr Doctor, weshalb ich bis dahin Ihnen noch keinen freundlichen Dank für Ihre schöne Weihnachtsgabe gesagt habe. Der Grund liegt darin, daß ich drei Wochen in Oschatz, wohin ich zum Besuche auf einige <> Tage gehen wollte, krank gelegen habe, und erst bei meiner Rückkehr am Neujahrstage Ihr werthvolles Geschenk vorfand, welches mir unbeschreibliche Freude <br>machte und mir noch viele schöne Stunden bereiten wird. Noch einmal herzinnigen Dank dafür. Ich enthalte mich alles weiteren Schreibens, da ich nun doch sicher hoffen darf, Sie und Ihre Frau Gemahlin, auf deren Concert sich Alles hier freut, in nächster Woche zu sehen und zu sprechen.
Mit den herzlichsten Glückwünschen zum neuen Jahre für Sie und Ihre verehrte Frau Gemahlin verharre ich als
Ihr stets herzlich ergebener

Carl Reinecke

Lpzg. d. 2 Jan. 1849.

Herrn
Herrn Dr Robert Schumann
in
Dresden
Große Reitbahngasse
frei

[BV-E, Nr. 3580:] C. Reinecke. [beantwortet:] + [Versand:] fr.

  Absender: Reinecke, Carl (1243)
  Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 20
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1830 bis 1894 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Dohr / Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-86846-030-8
712f.

  Standort/Quelle:*) PL-Kj, Korespondencja Schumanna, Bd. 20 Nr. 3580
 
*) Die Auflösung der Kürzel für Bibliotheken und
Archive finden Sie hier: Online Directory of RISM Library Sigla
 
 



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