25.02.2022

Briefe



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ID: 3524
Geschrieben am: Sonntag 17.04.1853
 

Bester Herr Doctor!

Ich hatte vor wenigen Tagen einen Brief von Liszt in welchem mir derselbe <> viele Grüße für Sie aufträgt mit der Bitte, Sie zu fragen, ob Sie etwa schon über die Ballade <> für Chor und Orchester “Des Sänger´s Fluch” disponirt hätten! Im Falle dies noch nicht geschehen, läßt er Sie um baldmöglichste Einsendung der Partitur auf’s Freundlichste ersuchen, da er dieselbe gerne in diesem Sommer bei irgend einer Gelegenheit aufführen mögte. Er wird die Partitur wenn nöthig, rasch copiren lassen um Ihnen das Original augenblicklich zurücksenden zu können. Sie werden in Weymar eine Menge Festen zu feiern haben: Hochzeiten, Jahrestage, Jubiläen u. dgl. mehr. Ich habe mich somit dieses Auftrages entledigt und muß leider damit auch diesen Brief schließen, da die Herren zur Probe unserer letzten Trio-Matinée soeben gekommen sind. Meine Frau empfiehlt sich Ihrer verehrten Frau Gemahlin auf’s Herzlichste und ich bin immer
Ihr herzlichst ergebener
Carl Reinecke

Köln 17/4 53.

Herrn Dr Robert Schumann
Städtischer Musikdirektor
in
Düsseldorf
frei

[BV-E, Nr. 4684:] Reinecke. [beantwortet:] NB. [Versand:] fr.





  Absender: Reinecke, Carl (1243)
  Absendeort: Köln
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 20
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1830 bis 1894 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Dohr / Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-86846-030-8
750f.

  Standort/Quelle:*) PL-Kj, Korespondencja Schumanna, Bd. 25 Nr. 4684
 
*) Die Auflösung der Kürzel für Bibliotheken und
Archive finden Sie hier: Online Directory of RISM Library Sigla
 
 

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