05.01.2022

Briefe



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ID: 3725
Geschrieben am: Donnerstag 03.01.1850
 

Wohlgebohrner,
Hochgeehrtester Herr!
Innig dankbar bin ich Ihnen u. Ihrer verehrten Gemahlin verpflichtet, für den musicalischen Genuß den Sie mir bisher bereiteten. Sie haben wieder die Güte gehabt zu Ihrem schönen Oratorium mir u. meiner Frau, die sich Ihnen dankend mit empfiehlt Zutritt zu verschaffen. Meine Frau seit mehren Wochen unwohl, muß sich den Genuß versagen, u. erlaube mir darum, das eine Billet zurückzusenden, falls Sie Jemanden Ihrer Freunde damit bedenken wollen.
– Ein glücklich, seegensreiche u. die Herzen ganz zufrieden stellendes Neujahr Ihnen u. Ihrer lieben Gattin innig wünschend, empfehle Ich mich Ihnen beiderseits mit meiner Frau in vollkommenster Hochachtung, u. verbleibe
Ew. Wohlgebohren
Ganz ergebenster.
Johann Schneider.
Dresden, d. 3. Januar. 1850.
|4| Sr. Wohlgebohren
dem Herrn Musikdirektor Dr. Schumann
hierselbst
frei.

  Absender: Schneider, Johann Gottlob (1381)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 22
Robert und Clara Schumann im Briefwechsel mit Korrespondenten in Dresden / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Carlos Lozano Fernandez und Renate Brunner / Dohr / Erschienen: 2021
ISBN: 978-3-86846-032-2
707 f.

  Standort/Quelle:*) PL-Kj, Korespondencja Schumanna, Bd. 21 Nr. 3803
 
*) Die Auflösung der Kürzel für Bibliotheken und
Archive finden Sie hier: Online Directory of RISM Library Sigla
 
 



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