19.12.2019

Briefe



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ID: 4085 Brieftext


Geschrieben am: Sonntag 05.09.1841
 

Hochverehrter Herr Doctor!
Nehmen Sie beifolgendes Liederheft als einen, wenn auch nur geringen Beweis meiner aufrichtigen Werthschätzung Ihrer trefflichen Werke, auf und schenken Sie dem kleinen Hefte, Ihre nachsichtige Theilnahme. – Noch erlaube ich mir eine Bitte auszusprechen: dieselbe geht dahin, ob es [mir] durch Ihre gütige Vermittelung möglich wäre, in einer, der besseren Handlungen Leipzig’s ein Liederheft, wenn auch ohne Honorar heraus geben zu können. Breitkopf u Härtel, Hofmeister Kistner oder Schuberth wären mir am liebsten. Vergeben Sie meiner Unbescheidenheit, Ihre mir so oft und freundlich [bewiesene] Güte wieder in Anspruch zu nehmen, aber ich darf von Ihrer nachsichtsvollen Geneigtheit wohl Verzeihung erwarten, wenn ich durch meine ganz ergebene Bitte gefehlt hätte. Nehmen Sie, mein hochverehrter Herr Doctor, und Ihre hochgeschätzte Frau Gemahlin, die aufrichtigsten Versicherungen meiner steten Verehrung entgegen, mit denen ich die Ehre habe, zu zeichnen
ganz ergebenst
Julius Stern
Berlin 5 September 1841.
Große Hamburger Str 31.

Sr. Wohlgeboren
Herrn Herrn Doctor Robert
Schumann
zu
Leipzig
durch Güte des
Herrn Friese
nebst einem Packet

[BV-E, Nr. 2018:] mit Dedication.

  Absender: Stern, Julius (1546)
  Absendeort: Berlin
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 17
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Berlin 1832 bis 1883 / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Klaus Martin Kopitz, Eva Katharina Klein und Thomas Synofzik / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-86846-028-5
660f.
 

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