19.12.2019

Briefe



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ID: 4106 Brieftext


Geschrieben am: Sonntag 10.12.1843
 

Lieber verehrtester Freund!

Wie kann wie soll ich Ihnen dancken für so viele, für so wiederholte Beweise Ihres freundlichen Andenkens? Sie wollten uns einen wahren Genuß bereiten, Sie haben es erreicht und wir freuen uns gar sehr auf den morgenden Abend. Meine musikalische Tochter war ganz selig in den [sic] Kunstwerk, ich zugleich tief ergriffen in den [sic] Ruhm welchen Sie erwarben, und in der Idee, daß Sie es noch recht gut mit uns meinen, indem Sie dabei unsrer gedachten. Viele Grüße an Ihre liebe Clara, es verlangt mich auch darnach die kleinen Mädchen zu sehn, der nächste schöne Tag führt mich zu Ihnen <>heraus, dann bitte ich aber, sehn Sie auch einmal gütigst wo wir jezt hausen, ich sehe Sie Beide oft vorüber gehn.
Mit Freundschaft und Hochachtung.
Johanna Devrient

L. den 11ten Dec 43.

  Absender: Devrient, Johanna (358)
  Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Schumann, Robert (14753)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 19
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1828 bis 1878 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2018
ISBN: 978-3-86846-029-2
329f.
 



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