19.12.2019

Briefe



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ID: 4191 Brieftext


Geschrieben am: Sonntag 14.02.1841
 

Verehrtester Herr Doctor!

An Sechs Tage bereits dem Bette, als dem Zimmer zugehörig, kann ich meine Erinnerung an mich in Ihnen nur durch ein paar Zeilen auffrischen, indem ich fast des schmerzlichen Gedenkens lebe, in Wien theilnahmslose vorübergegangen zu seyn, w...ich auch noch als Mensch in dieser Stadt weile. - Auch erlaube ich mir die Anfrage, ob Sie wol bereits so gütig gewesen, die in Handen [sic] habenden Lieder ein bischen kritisch zu durchblicken und die Resultate zu bezeichnen? - Wenn dies der Fall, so richte meine Bitte dahin, nur die Manuscripte durch Überbringerin dieses zukommen lassen zu wollen.
Ich freue mich recht sehr, Sie wieder einmal bei Poppe zu finden, da ich Morgen hinkomme. Bis dahin erlauben Sie mir, Sie meiner herzlichen Verehrung zu versichern, der ich die Ehre habe, mich
zu zeichnen als Ihr

dankbar ergebener
Rud Hirsch

Sontag.

  Absender: Hirsch, Rudolf (714)
  Absendeort:
  Empfänger: Schumann, Robert (14753)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 17
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Berlin 1832 bis 1883 / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Klaus Martin Kopitz, Eva Katharina Klein und Thomas Synofzik / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-86846-028-5
555f.
 



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