19.12.2019

Briefe



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ID: 4299 Brieftext


Geschrieben am: Freitag 13.11.1840
 

Danzig d 13 Nov. 1840
Lieber Schumann!
Meine Zeit ist so gemessen, ich habe viel zu probiren u. zu dirigiren, daß ich nur wenig schreiben kann, u. Sie diese Correspondenz zum Theil als Brief ansehen mögen. Haben Sie meiner Frau etwas Geld geschickt, oder konnten Sie nicht. Nun bitte ich Sie recht sehr, Nachstehendes abzuschneiden und in der Brockhausschen allgem. Zeitung als Annonce für meine Rechnung drucken zu lassen, aber sogleich! Ich bitte sehr darum. Vergessen Sie’s ja nicht lieber Freund! Tausend Grüße an Ihre liebe, junge Frau, die berühmte Clara. Wie gern hört ich Sie wieder Einmal. Uebermorgen d 15/11 gehn wir wieder nach Königsberg, Ende dieses Monats nach Riga, zu Neujahr nach Petersburg. Schreiben Sie mir doch einmal, Sie fauler, lieber Mensch. Viel komponirt?
Ihr
F. H. Truhn.

Sr. Wohlgeboren
Herrn Dr. Rob. Sch[umann]
Redacteur der neuen Zeitschr[ift]
Leip[zig]
Ist Hr. Schumann abwesend, so sol[l]
Hr. Rob. Friese den Brief öffnen

[BV-E, Nr. 1720:] (Truhn an Zeitschr. [?] Mit Brief (der Zeitung zu berechnen))

  Absender: Truhn, Friedrich Hieronymus (1602)
  Absendeort: Danzig
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  SBE: II.17, S. 849f.
 



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