19.12.2019

Briefe



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ID: 4334 Brieftext


Geschrieben am: Samstag 24.04.1841
 

Verehrtester Herr!

Ich gebe mir das Vergnügen, Ihnen im Anbeye meine Balladen und Sonette zu übermachen und bitte Sie, die kleine Gabe zur freundlichen Erinnerung von ihrem Verfasser freundschaftlich anzunehmen. Das mitfolgende Album sehnt sich nach einem Schmucke von Robert und Clara, den Sie beyde mir mit gewohnter Güte nicht versagen mögen. Wär’ es nicht undelikat, schier bäthe ich um ein Liedchen! – Sind Sie dem offenen Bittsteller darum nicht gram.
Noch Eine Bitte, die kärnigste und Alles in sich vereinende: schenken Sie mir auch förder Ihre Theilnahme und gestatten Sie mir, mich nennen zu dürfen mit ungeheuchelter Verehrung
Ihren
aufrichtig ergebenen Freund
Rud Hirsch

Leipzig, am 24. April 841

  Absender: Hirsch, Rudolf (714)
  Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Schumann, Robert (14753)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 19
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1828 bis 1878 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2018
ISBN: 978-3-86846-029-2
556f.
 

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