19.12.2019

Briefe



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ID: 4426 Brieftext


Geschrieben am: Samstag 08.02.1851
 

Sehr geehrter Herr!
In der Voraussetzung, daß Sie meine letzte Sendung richtig empfangen haben, erlaube ich mir die Frage, was das Schicksal meiner Sinfonie geworden ist. Gern wüßte ich ob Sie dieselbe aufgeführt hätten oder aufzuführen beabsichtigten. In diesem letzten Falle würde ich die Concurrenz um den Cöllner Preis aufgeben. Sollte diese Aussicht für mein Werk jedoch nicht vorhanden sein, so würden Sie mich sehr verbinden, wenn Sie mich bald möglichst durch zwei Zeilen in den Stand setzten, dasselbe nach Cöln gelangen zu lassen. – Ich bemerke so eben, daß ich unachtsamer Weise Ihnen die Partitur Ihrer B dur Sinfonie nicht mitgeschickt habe; ich bitte mich deshalb zu entschuldigen; nächstens erhalten Sie dieselbe.
Mit vollkommenster Hochachtung habe ich die Ehre zu sein ergebenst
Richard Wüerst.

Alte Jacobstr. 12.
Berlin d 8.2.51.

Sr. Wohlgeboren
Herrn Musikdirector Dr. Rob. Schumann
in
Düsseldorf
[fr]anco.

  Absender: Wuerst, Richard (1737)
  Absendeort: Berlin
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 17
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Berlin 1832 bis 1883 / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Klaus Martin Kopitz, Eva Katharina Klein und Thomas Synofzik / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-86846-028-5
898
 



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