19.12.2019

Briefe



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ID: 4486 Brieftext


Geschrieben am: Sonntag 30.07.1843
 

Lieber Schumann,

Es handelt sich vielmehr um eine andere meiner Schülerinnen<;>. Daß ich dieselbe ebenfalls zur Musikschule zu bringen unterlassen, liegt nur daran, daß ich bereits vor einiger Zeit zu Einleitung anderweiter Pläne ge<>schritten, <ich> über deren Realisirung ich Entscheidung erwartete – Es scheinen taube Blasen zu sein – und mich reuet nun<> die Versäumniß um so mehr. Sollte es nun auch zur Erlangung einer Freistelle zu spät sein, so liegt mir doch daran Ihre Meinung zu wissen, denn jedenfalls muß ich in der allernächsten Zeit etwas Entscheidendes irgend einer Art unternehmen, wenn die Person nicht verkümmern soll in Gram und Unmuth. <>Ich bitte<> nun <> inständig, daß Sie uns irgendwann und wo ein Stündchen opfern möchten. Ich komme wohl morgen <um> zw. 4–5 einmal zu Ihnen um Ihre Bestimmung zu erfahren.
Addio! Ihr
O Lorenz

30/3 43.

Herrn
Dr R. Schumann
Wohlgeboren
hier
Inselstrasse N5.

  Absender: Lorenz, Oswald (972)
  Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  SBE: II.19, S. 737f.
 



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