25.02.2022

Briefe



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ID: 4683
Geschrieben am: Mittwoch 17.04.1844
 

Dresden, 17. April 1844.
Geehrtester Herr!
Ihr gef. Schreiben von gestern erwiedere ich ergebenst dahin, daß es mir allerdings am liebsten wäre, meine Chiffre beibehalten zu können; doch erlaube ich mir, in Rücksicht auf die Observanz Ihrer Zeitschrift den Vorschlag, die Punkte zwischen den Buchstaben wegzulaßen, also
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vielleicht auch mit lateinischen Lettern
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zu setzen. Das wäre eine Abänderung für Sie, für mich keine – vielleicht ist damit beide Theilen geholfen.
Die Notiz Ihres Hn. Verlegers unter Ihrem gef. letzten Schreiben habe ich gleich für eine halb scherzhafte genommen. Hoffentlich wird es mir binnen wenigen Tagen möglich, die Ehre Ihrer persönlichen Bekannt¬schaft mir zu verschaffen, u werde ich Ihnen da wohl einen kleinen Arti¬kel über das erste Wiederauftreten der Schröder-Devrient hier als Armide mitbringen, wenn Sie den brauchen können.
Stets mit vollkommenster Hochachtung u Ergebenht
J. Schladebach.

|4| An
Die verehrl. Redaction der Neuen Zeitschrift für Musik
(Herrn Osw. Lorenz)
Leipzig
fr.

  Absender: Schladebach, Julius (1345)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 22
Robert und Clara Schumann im Briefwechsel mit Korrespondenten in Dresden / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Carlos Lozano Fernandez und Renate Brunner / Dohr / Erschienen: 2021
ISBN: 978-3-86846-032-2
195 f.

  Standort/Quelle:*) PL-Kj, Korespondencja Schumanna, Bd. 17 Nr. 2909
 
*) Die Auflösung der Kürzel für Bibliotheken und
Archive finden Sie hier: Online Directory of RISM Library Sigla
 
 



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