19.12.2019

Briefe



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ID: 4708 Brieftext


Geschrieben am: Freitag 14.09.1838
 

Da mich Krankheit hinderte nach Leipzig zu kommen, übersende ich Ihnen die versprochene Anzeige von Bancks Duetten.
Ihr empfehlendes Wort über denselben, von dem ich nicht genau weiß ob es das Ihrer eigenen Ueberzeugung oder Mittheilung anderweitig günstigen Urtheils war, veranlaßt mich, Sie zu bitten, aus beyfolgendem Aufsatze nur das für die mus. Zeitschrift auszuwählen, worin Sie mit mir übereinstimmen. So viel ich weiß ist über Bancks Compositionen noch nichts Ausführlicheres geschrieben worden, obwohl sie sehr verbreitet sind. Dieß erkläre Ihnen die Länge des Aufsatzes. Kürzer kann er indeß leicht gemacht werden. Wie wenig auch die Persönlichkeit des Componisten an dieser Beurtheilung Theil haben soll und gewiß auch hat, so könnte sie doch vielleicht hier und da partheiisch erscheinen. Möchten Sie die Güte haben und sie auch von diesem Gesichtspunkte aus genau durch zu sehen.
Mit vorzüglicher Hochachtung und Ergebenheit
Julius Becker.

  Absender: Becker, Julius (165)
  Absendeort:
  Empfänger: Schumann, Robert (14753)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 19
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1828 bis 1878 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2018
ISBN: 978-3-86846-029-2
243f.
 



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