19.12.2019

Briefe



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ID: 4726 Brieftext


Geschrieben am: Sonntag 08.03.1840
 

Geehrter Freund,
Ihre Angelegenheit im ┌ober┐ App. Ger. ist dringend empfohlen, und mir wurden die schönsten Versprechungen möglichster Beförderung. Warum sollte ich in beilieg. Aufsatz (dem ich baldige Aufnahme wünsche,) weil ich Bruder bin, Sophie nicht ein wohl verdientes Lob sprechen? Weiß außer Ihnen doch Niemand wer v. L. ist! Sie steht so ganz und gar über den andern Dilletantinen, daß ich sie bloß aus Bescheidenheit mit ihnen verglich! Die andern Genannten sind, Fräulein Anna v Serre, Fr. Hoff¬mann, Fräulein v. Schönberg, Fr. Carus |2| Fräulein Schmiedel; Graf Baudissin, Hr. v. Freiesleben. Lasekk und Kummer sind, leider, jetzt bloß in der finkschen Zeitung erwähnt. –
Wenn Liszt hier war, erfahren Sie über ihn. Nächstens Mehr von Ihrem Sie innigst
hochverehrenden Caskel
Dresden d. 8/9 Merz 40.

  Absender: Kaskel, Carl (790)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 22
Robert und Clara Schumann im Briefwechsel mit Korrespondenten in Dresden / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Carlos Lozano Fernandez und Renate Brunner / Dohr / Erschienen: 2021
ISBN: 978-3-86846-032-2
310-312
 



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