19.12.2019

Briefe



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ID: 4828 Brieftext


Geschrieben am: Dienstag 06.10.1846
 

Sehr geehrter Herr!
Höchst erwünscht ja nothwendig ist der S. Akademie zu wißen, wie viele Sing- und Orchest.-Stimmen zu Aufführung Ihres Werkes ihr überlaßen werden können, da günstige Darbietungen dieser Art der Bestimmung in Wahl neuer Werke, sehr erleichtern und befördern indem die Anschaffung der Stimmen für unser zahlreiches Personale einen bedeutenden Kosten-Aufwand verursacht, wie dies von Meistern Mendelssohn, Spohr, F. Schneider, Loewe u. a. beachtet worden ist. Sehr willkommen würde eine kleine Anzahl Stimmen baldigst sein. Es wird der S. Akademie eine Freude und Ehre sein wenn Sie Ihr Werk selbst zu leiten geneigt wären. In welchem der drei Monate, December, Januar, Februar die „Peri“ zu stehen kommen möchte läßt sich heut nicht bestimmen, doch wird darüber Ihnen zeitig Mittheilung werden.
In vorzüglicher Hochachtung
Ew Wohlgeboren
ergebener
C F Rungenhagen

Berlin den 6. Oktober 1846.

An
den Compositeur
H Robert Schumann
Wohlg
zu
Dresden.
frey.

  Absender: Rungenhagen, Carl Friedrich (1309)
  Absendeort: Berlin
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 17
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Berlin 1832 bis 1883 / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Klaus Martin Kopitz, Eva Katharina Klein und Thomas Synofzik / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-86846-028-5
560f.
 



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