19.12.2019

Briefe



Rückwärts
	
ID: 5014 Brieftext


Geschrieben am: Donnerstag 03.11.1842
 

Ew Wohlgebohrn

beeile ich mich, Ihnen, nach einem, durch Herrn Dr Schuman ausgedrückten Wunsche, etwas autentisches über die Mozartstiftung mitzutheilen. Da aber dieser Aufsatz zeitraubende Vorbereitungen nöthig machte, so bitte ich das Honorar nicht nach dem alten Maaßstabe der Bogenzahl berechnen zu wollen, sondern einer etwas splenditern Intention zu folgen. Die Art sei Ihrer Billigkeit überlassen. Wie bereits schon ausgedrückt, wäre es dem hiesigen Museum sehr angenehm, die <Ouv> Simphonie des Herrn Dr Schumann aufführen zu können. Ich ersuche daher Herr S. uns in den Stand zu setzen, dieses Verlangen zu realisiren. Ich ersuche Sie nur eine freundliche Zeile über meinen „Leitfaden für <A> angehende Lehrer im Clavierspiele“ zu sagen, wenn es Ihnen möglich. Die Hofbuchhandlung Jonghaus in Darmstadt benachrichtigte mich, Ihnen ein Exemplar übersandt zu haben. |2| Von dem Abdruck des Aufsatzes „Mozartstiftung“ bitte ich mir auf meine Rechnung 6 Exempl. aus, u dieselben mir durch André (wie gewöhnlich) zu schicken.
Mit Hochachtungsvoller Ergebenheit
Cl Gollmick

Frankf d. 3/11/42.

[BV-E, Nr. 2407:] C. Gollmick. [beantwortet:] NB. [Bemerkung:] Mit Aufs. üb. Mozartstiftung.
[GN, NZfM XVIII/10: 2. Februar 1843, S. 40:] November. 3. […] Frankfurt, v. G.

  Absender: Gollmick, J. F. Carl (552)
  Absendeort: Frankfurt am Main
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 16
Robert und Clara Schumanns mit Bernhard Scholz und anderen Korrespondenten in Frankfurt am Main / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Anselm Eber / Dohr / Erschienen: 2020
ISBN: 978-3-86846-027-8
450f.
 



Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten (Mehr Informationen).
Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie bitte der Cookie-Nutzung zu. Ich stimme zu.