19.12.2019

Briefe



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ID: 5265 Brieftext


Geschrieben am: Mittwoch 01.07.1840
 

Mein lieber Schumann!

Da ich morgen auf 5 Wochen Leipzig verlasse, um eine Cuhr in Salzbrunn zu besuchen, muß ich dir für dein freundliches Erbieten bestens danken. Advocat Schrei (Catherinenstrasse No: 364. Focke's Haus) bittet um Nachricht wegen der noch von Dir zu bestim_enden Stunde. Einer meiner Schüler, Herr Kaufman_ Emil Trefz, ein braver Basssänger, wird, wen_ ihn nicht eine Geschäftsreise hindert, noch bei dir um Erlaubnis bitten, zu kom_en. Da<s> das neuerwachte Feuer für Vocalmusik-Composition, an welchem ich den wärmsten Antheil nehme, gewiß nicht wieder verglüht, dafür bürgt wohl seine schöne Reinheit, so darf ich wohl der Hoffnung Raum geben, daß es auch später nicht an einer Gelegenheit fehlen wird, mich dir ähnlich zu verbinden.

Freundschaftlichst
F Böhme.

Von hier 1/7 40.

Seiner Wohlgeboren,
Herrn Dr Robert Schumann
hieselbst.

[BV-E, Nr. 1586:] F. Böhme. [beantwortet:] + [Versand:] +

Absender: Böhme, Ferdinand (227)
  Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 20
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1830 bis 1894 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Dohr / Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-86846-030-8
207f.
 



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