19.12.2019

Briefe



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ID: 5461 Brieftext


Geschrieben am: Montag 11.06.1838
 

Berlin 11 Juni 1838.
Geehrtester Herr u. Freund
Mit wahrem Vergnügen werde ich Ihren Wunsch u so gut es nur immer möglich, erfüllen. Da Sie keine Zeit bestimmen, so vermuthe ich, nichts zu verspäten, wenn ich Ihnen durch Mendelssohn, der in 10–12 Tagen von hier abgeht, die Pièce questionis übermache. Sie wird etwa 2 Seiten enthalten; vielleicht sende ich auch noch ein Lied ein Räuber oder Demagogenlied mit, zu beliebiger Benutzung für Ihre Zeitung. Meine besten Grüße den Voigts, Banck u H. Hofmeister u apropos: meinen freundlichsten Gruß und besten Dank an H. Robert Schumann für mehrere seiner neuern, mir durch Freundin Voigt bekannt gewordene geniale Compositionen – So gratuliere ich also von Herzen zu der neu eingeschlagenen Bahn – sie führt sicher u gewiß zum Tempel des Ruhms
Ihr Freund
L Berger

S. Wohlgebohren
Herrn Robert Schumann
(Redakteur d. n. Zeitschrift
für Musik.)
Leipzig
frei

  Absender: Berger, Ludwig (191)
  Absendeort: Berlin
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 17
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Berlin 1832 bis 1883 / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Klaus Martin Kopitz, Eva Katharina Klein und Thomas Synofzik / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-86846-028-5
91f.
 



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