19.12.2019

Briefe



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ID: 5503 Brieftext


Geschrieben am: Dienstag 01.11.1842
 

Geehrter Hr. Schumann. Eben schloß ich den Brief an Spohr und hatte von Davids Äußerung ihm schon mitgetheilt, daß Sie die Güte haben wollen, ihm die Stimmen ihrer [sic] Symphonie zu leihen, da sie die Direction nicht besitzt. Wie sehr mich ihr Werk erfreut hat in seiner blühenden Frische, davon habe ich Spohr gesprochen und mag es lieber <als dem Autor> einem Andern als dem <> Autor sagen. Dasselbe von ihren schönen Quartetten. Ich freue mich darauf, wenn Spohr diese Sachen wird kennen lernen. Er lobt wohl zuweilen regelrechtes Mittelgut, aber das Geistreiche und Strahlende spricht ihn doch ganz anders an. Unser H. Homeyer würde, wie er mir sagt, sein Concert zu Stand bringen. Möchte er mehr geben als er einnehmen wird – einige Griffe auf dem Clavier wollten mir nicht recht mit den hochfliegenden Journals-Artikeln zu stimmen schein[en]. Ich will gern mich geiirt haben. Mich angelegentlichst Ihnen u. Ihrer Frau Gemahlin empfehlend,
Ihr
ganz ergebenster
M Hauptmann.

[BV-E, Nr. 2394, dat. 1. November 1842:] M. Hauptmann. [Versand:] + [beantwortet:] +

  Absender: Hauptmann, Moritz (630)
  Absendeort:
  Empfänger: Schumann, Robert (15143)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 20
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1830 bis 1894 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Dohr / Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-86846-030-8
468ff
 



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