19.12.2019

Briefe



Rückwärts
	
ID: 5558 Brieftext


Geschrieben am: Sonntag 01.02.1846
 

Leipzig, d. 1. Febr. 1846

Geehrter Herr Doctor!

Kommt mein Dank für Ihre freundlichen Zeilen, für die Uebersendung Ihrer Compositionen, welche ich schon mit größtem Eifer und inniger Freude studirt habe, und für die Albumblätter auch später, so doch nicht minder von Herzen als die, nachdem Sie meine Gesinnungen für Sie kennen, erwarten mußten. Ich freue mich aber, Ihnen bald meinen herzlichsten Dank mündlich <zu> wiederholen und mich für mein langes Schweigen persönlich entschuldigen zu können, da ich entweder Ende dieser oder Anfang nächster Woche einen oder ein paar Tage in Dresden zubringen werde. Deshalb verspare ich Alles, was ich Ihnen noch zu sagen bis dahin und bitte Sie nur, mich Ihrer Frau Gemahlin freundlichst zu empfehlen und derselben für das übersandte Albumblatt meinen ganz besonderen Dank auszusprechen. Meine Freunde Grabau, v. Königslöw und v. Wasielewski haben mir auch die freundlichsten Grüße an Sie aufgetragen. Zu der freudigen Hoffnung, Sie recht bald in Dresden zu sehen, und
mit aufrichtiger Hochachtung
ganz der Ihre,
Carl Reinecke.

[BV-E, Nr. 3210:] C. Reinecke. [Versand:] fr. [Bemerkung:] (Album)

  Absender: Reinecke, Carl (1243)
  Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 20
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1830 bis 1894 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Dohr / Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-86846-030-8
671f.
 



Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten (Mehr Informationen).
Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie bitte der Cookie-Nutzung zu. Ich stimme zu.