19.12.2019

Briefe



Rückwärts
	
ID: 5605 Brieftext


Geschrieben am: Sonntag 28.03.1841
 

Lieber Herr Schumann,

Sorgen Sie nicht. Da mir meine Anzeige der Cz. Schule für die begehrte Länge heute Morgen zu kurz, u. außerdem noch Manches darin gar zu flüchtig u. salopp erschienen, so wünschte ich heute Abend einige Aenderungen zu machen, vor Allem aber durch herzhaftes Abschreiben aus dem Buche selbst dem Aufsatze die erfolderliche Ausdehnung zu geben. Vor Abends aber kann ich nicht daran denken, da ich den ganzen Tag mit Stunden geplagt bin, verspreche Ihnen aber, daß morgen früh, so zeitig als Sie wollen, das Mscrpt in die Druckerei gelangen soll, u. zwar mache ich mich zur <> Buße meiner Sünden zu vier vollen Spalten verbindlich. Mögen Sie getrost Ihre Anordnungen danach treffen. Heute Abend von 8 bis 9 Uhr am gewohnten Orte. Dort aber kein Wort davon, da mich Ihre Unruhe ängstiget.
Ganz der Ihrige
Wenzel.

[BV-E, Nr. 1864, dat. 28. März 1841:] Wenzel. [beantwortet:] + [Versand:] d. U.

  Absender: Wenzel, Ernst Ferdinand (1690)
  Absendeort:
  Empfänger: Schumann, Robert (15143)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 20
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1830 bis 1894 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Dohr / Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-86846-030-8
873
 



Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten (Mehr Informationen).
Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie bitte der Cookie-Nutzung zu. Ich stimme zu.