19.12.2019

Briefe



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ID: 5722 Brieftext


Geschrieben am: Freitag 22.11.1839
 

Dresden d. 22 9br. 1839
Geehrter Freund!
Herzlicher Danck für Ihre freundliche Nachricht! Kann man mehr guig¬non haben als wir! Wir hatten uns den ganzen Winter auf nichts gefreut als auf Mendelssohn! Und nun ist meine Frau seit 10 Tagen am gastri¬schen Fieber krank, und gebannt aufs Zimmer! Es ist zu traurig!
Ich darf ihr gar nicht sagen, daß Montag das Concert ist, es kränkte sie zu sehr! Auf morgen ist Iphigenia angesetzt. Sie können also jedenfalls mit der Eisenbahn morgen Abend zum Theater hier sein. –
Ein Billet nehme ich en tout Cas für Sie;
allein
|2| garantiren kann ich die Iphigenia dennoch nicht, obwohl Mde. Schrö¬der mir versichert sie sänge sie morgen; über die Pleyl nächstens et¬was für Ihre zeitschrift. Sie hat große Vorzüge, allein sie ist keine Clara Wieck! Vom Ganzen der Ihre
Kaskel
|4| Sr Wohlgeb.
Herrn Robert Schumann
Fo
Leipzig.
Citto

  Absender: Kaskel, Carl (790)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 22
Robert und Clara Schumann im Briefwechsel mit Korrespondenten in Dresden / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Carlos Lozano Fernandez und Renate Brunner / Dohr / Erschienen: 2021
ISBN: 978-3-86846-032-2
301 f.
 



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