15.07.2019

Briefe



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ID: 5916 Brieftext


Geschrieben am: Freitag 17.05.1839
 

Hochverehrter Herr und Meister!
Seit langer Zeit erwartete ich leider vergeblich, ein klein wenig Antwort auf zwei Briefe, ob aber Ew. Wohlgeboren dieselben erhalten, weiß ich nicht. – Erst jetzt habe ich durch die Leipz. Zeitung ersehen, daß Sie, mein hochverehrter Meister, gesund, glücklich und ruhmgekrönt, wieder heimgekehrt sind, und sogleich nehme ich mir die Freiheit, Sie zu belästigen. Beiliegend gebe ich mir die Ehre, Ihnen 3 gedruckte Versuche von mir zu übersenden, mit der ganz ergebensten Bitte, dieselben durch Ihre Zeitung der musikalischen Welt emphelen zu wollen. – Ueber meine „Lieder des Orients“, haben Sie sich, mein hochverehrter
Meister, gegen mich sehr günstig ausgesprochen, so daß ich vielleicht einer emphelenden Recension derselben entgegensehen darf. – Daß Sie, mein hochverehrter Meister, das Glück eines jungen Musikers, gewiß gern durch Ihre gütige Emphelung unterstützen werden, wage ich von ihrer bekannten Güte zu hoffen.
Genehmigen Sie, die Versicherung der größten Hochachtung und Dankbarkeit, mit der die Ehre hat zu zeichnen
ganz ergebenst
Julius Stern
Eleve d. Akademie
Berlin
Rosenthaler Str 14a
17 May 1839.

Herrn
Herrn Componisten Robert Schumann
Tonkünstler, Redacteur etc
Wohlgeboren
Leipzig
d. Güte des
Herrn Crantz

[BV-E, Nr. 1271:] mit Liedern.

  Absender: Stern, Julius (1546)
  Absendeort: Berlin
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  SBE: II.17, S. 649f.
 



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