19.12.2019

Briefe



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ID: 597 Brieftext


Geschrieben am: Donnerstag 19.04.1849
 

[Auszug RSA IV/3/1,2, S. 180/181:]

Da sich Ihre Hierherkunft, wie es scheint, noch einige Zeit verzögert, so wende ich mich, was ich sonst am liebsten mündlich gethan hätte, wegen des Druckes einer neuen Composition von mir schriftlich an Sie. Es ist dies mein erstes Kirchenstück, ein geistlicher Gesang von Fr. Rückert "Dein König kömmt in niederen [sic!] Hüllen" für Sopran Solo, Chor u. Orchester. Die Wirkung des Stückes ist mir genau bekan[n]t, da wir es schon im Verein oft gesungen, und so möchte ich es denn herausgeben.
[...]
[...] um recht bald aus gedruckten Stim[m]en singen zu können, da dann alles gleich sicherer geht.



„Dresden, d. 19ten April 1849.“

„Da sich Ihre Hieherkunft, wie es scheint, noch einige Zeit verzögert, so wende ich mich, was ich sonst am liebsten mündlich gethan hätte, wegen des Druckes einer neuen Composition von mir schriftlich an Sie. Es ist diese mein erstes Kirchenstück, ein geistlicher Gesang von Fr. Rückert „Dein König kömmt in niederen Hüllen“ für Sopran Solo, Chor u. Orchester. Die Wirkung des Stückes ist mir genau bekan[n]t, da wir es schon im Verein oft gesungen, und so möchte ich es denn herausgeben.“ – Das Manuskript stehe auf Wunsch sogleich zur Verfügung; auch wäre es ihm lieb, wenn mit dem Stich der Chorstimmen zuerst begonnen würde, „um recht bald aus gedruckten Stim[m]en singen zu können, da dann alles gleich sicherer geht.“ Er freue sich auf Härtels Besuch in Dresden und hoffe, er werde hier „hin und wieder der edlen Musica ein Stündchen schenken können“ und ihm Gelegenheit geben, ihm [mit seinem Chorgesangsverein] „dies und jenes Neue vorzuführen . . .“

  Absender: Schumann, Robert (1455)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Härtel, Raymund (618)
  Empfänger-Institution: Breitkopf & Härtel
  Empfangsort:
 



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