19.12.2019

Briefe



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ID: 6096 Brieftext


Geschrieben am: Freitag 31.08.1838
 

Verehrter Herr und Meister!
Entschuldigen Sie, wenn ich mir die Freiheit nehme, Sie anzufragen, ob Ihnen durch die Schlesingersche Musikhandlung mein Brief nebst drei Liedern zugekommen. Es ist mir heut noch versichert worden, daß derselbe vor 2 Monaten richtig ab gegangen, und ich muß wohl nun fürchten, daß Sie selben nicht erhalten haben. Vergeben Sie, wenn ich Sie, nur um wenige Worte Ihrer Hand (per post) ersuche; ich weiß daß ich viel verlange, allein, Ihre große Güte erdreistet mich, Sie um diese Gunst zu bitten. Darf ich wohl hoffen, Einiges von mir, in die Beilage aufgenommen zu sehn? Vergeben Sie meine Dreistigkeit und erlauben Sie, verehrter Meister, mit der größten Hochachtung zu zeichnen
ganz ergebenst
Julius Stern.
Berlin 31 August 38.
Rosenthaler Nro 14.a.

[BV-E, Nr. 1083]

  Absender: Stern, Julius (1546)
  Absendeort: Berlin
  Empfänger: Schumann, Robert (15143)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 17
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Berlin 1832 bis 1883 / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Klaus Martin Kopitz, Eva Katharina Klein und Thomas Synofzik / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-86846-028-5
645
 



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