19.12.2019

Briefe



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ID: 6290 Brieftext


Geschrieben am: Donnerstag 08.12.1836
 

Lieber Schumann!
In der letzten Lieferung hab ich noch nichts von Gluck gefunden. solltest Du ihn nicht benutzen wollen, so bitt ich Dich daß Du mir ihn schnell zurücksendest da ich eben sehr wegen einer zugesagten Novelle – die ich aber um des Glucks willen nicht schreiben konnte – in Verlegenheit bin. – Behältst Du den G. aber, so bitt’ ich Dich dringend: sende mir so bald wie möglich das Honorar, indem mich starke Ausgaben drängen und die Weihnacht heran kommt. Bitte thus.
Daß Du, wenn Du meine Arbeit behälst, nichts streichst, hoff’ ich jetzt zuversichtlich, es wäre sonst bei Gott das Lezte, was Du von mir erhalten! Ich muß meine Arbeit vertreten, drum will ich sie auch so gedruckt haben, wie ich sie schreib Du! schreib’ mir bald!
Dein
Burmeister-Lyser

Dresden den 8/12 36

Herrn Robert Schumann
Wohlgbn
Redaction der neuen Zeitschrift für Musik
in
Leipzig

  Absender: Lyser, Johann Peter (995)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Schumann, Robert (14753)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 6
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Eduard Bendemann, Julius Hübner, Johann Peter Lyser und anderen Dresdner Künstlern / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Renate Brunner, Michael Heinemann, Irmgard Knechtges-Obrecht, Klaus Martin Kopitz und Annegret Rosenmüller / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-86846-017-9
726f.
 



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