25.02.2022

Briefe



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ID: 6456
Geschrieben am: Samstag 10.03.1838
 

Dresden den 10 März 838
Euer Wohlgeboren
Verzeihen meine Freyheit Sie mit diesen Zeilen zu belästigen, dessen In¬halt Sie um so mehr befremden wird, indem ein Unbekannter es wagt, in denselben die Güte Euer Wohlgeb. in Anspruch zu nehmen: Schon lange war es mein Wunsch, mein geringes Talent vor dem kunstsinnigen Publicum Leipzig’s zu prüfen. Meine Schwester, bey hiesigem Theater angestellt, hatte von Herrn Consul Claus die ehrenvolle Einladung er¬halten, im letzten Abonnement-Concert den 29. d. M. mitzuwirken, und die k. Direction bewilligte ihr bereits einen Urlaub auf einige Tage. Es wäre mehr [sic] daher sehr angenehm bey dieser Gelegenheit mit meiner Schwester ein Concert geben zu können. Ich nehme daher Euer Wohl-geboren gütigen Rath in Anspruch, und hoffe Sie werden mir die gütige Unterstützung nicht versagen, die nur allein ein günstiges Resultat her¬beyführen kann. Nehmen Sie die Versicherung der ausgezeichnesten [sic] Hochachtung, mit der ich mich nenne
Euer Wohlgeboren
ganz Ergebenster
Franz Botgorscheck Mitglied des
k. k. Hofoperntheaters in Wien.
Meine Adresse: Große Brüdergasse
Nro 282 erste Etage.

  Absender: Botgorschek, Franz (241)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 22
Robert und Clara Schumann im Briefwechsel mit Korrespondenten in Dresden / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Carlos Lozano Fernandez und Renate Brunner / Dohr / Erschienen: 2021
ISBN: 978-3-86846-032-2
413

  Standort/Quelle:*) PL-Kj, Korespondencja Schumanna, Bd. 6 Nr. 886
 
*) Die Auflösung der Kürzel für Bibliotheken und
Archive finden Sie hier: Online Directory of RISM Library Sigla
 
 



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