19.12.2019

Briefe



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ID: 6585 Brieftext


Geschrieben am: Mittwoch 27.05.1835
 

Sehr geehrter Herr,
Mit vielem Vergnügen und Interesse hab ich vom Anfange bis hierher Ihre geschätzte Musikalische Zeitung gelesen, zu der man Ihnen, sowie dem Publikum nur Glück wünschen kann. Ich erinnere mich unter einem Liede von L. Frankl die freundliche Bemerkung gefunden zu haben, daß Ihnen Lieder welche sich zur Composition eignen nicht unwillkommen sind und sende Ihnen deßhalb drei Lieder von mir für Ihre geehrte Zeitschrift, im Falle Ihnen dieselben zur Aufnahme geeignet scheinen.
Zugleich erlaube ich mir zu fragen ob Ihnen wohl eine musikalische Novelle von mir angenehm seyn würde, welche ich Ihnen in ungefähr vier Wochen würde zusenden können, weil ich jede meiner Arbeiten erst einige Zeit liegen lasse.
Finden Sie dieselbe für Ihre Zeitung passend würde es mich sehr freuen, im Gegenfalle sie in eine andere Zeitschrift senden. Antwort an mich wird mein Freund der Buchhändler Friese sehr gern besorgen.
Hochachtungsvoll
Ew. Wohlgeboren
ergebene Dienerin
Karoline Leonhardt

Dresden 27/5, 35.

Badergasse 434.
An die
Redaction der neuen
Musikalischen Zeitung
(Herrn A. Barth)
in
D. G. Leipzig

  Absender: Leonhardt, Karoline (934)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  SBE: II.6, S. 689f.
 



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