19.12.2019

Briefe



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ID: 666 Brieftext


Geschrieben am: Donnerstag 16.05.1839
 

Leipzig, den 16ten Mai 1839.
Lieber Freund und Kampfgenosse,
Ihren Brief vollständig beantworten kann ich noch nicht und will Ihnen blos einige Grüße und Bitten senden. Ihre neuen Compositionen sollen mir willkommen sein. In wenigen Tagen haben wir unsern ersten Morgen. Gern wünschte ich Sie dazu. Wie steht es mit dem Druck? Haben Sie noch nicht daran gedacht? Was ich helfen kann, thu’ ich. Sehr passe ich auf Ihre Ansichten über Beethovens letzte Quartette; das in A moll – ist ohne Weiteres himmlisch, auch das Adagio klar. Notencitate lassen Sie im Aufsatz weg; geben Sie ein Gesammtbild. Machen Sie es gut! Wie ist es mit einem musikalischen Beitrag für die Beilagen? Die Zeitung wünscht wohl auch einmal etwas Phantastisches von Ihnen, etwas Visionäres – denken Sie daran!
Adieu für diesmal.
R. Schumann

  Absender: Schumann, Robert (14753)
  Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Hirschbach, Hermann (715)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 17
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Berlin 1832 bis 1883 / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Klaus Martin Kopitz, Eva Katharina Klein und Thomas Synofzik / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-86846-028-5
258
 

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