23.11.2019

Briefe



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ID: 6824 Brieftext


Geschrieben am: Montag 21.11.1836
 

Lieber Schumann!
Den Gluck erhältst du in der nächsten Woche ich schreibe ihn jetzt selbst ab, halte mir aber Geld parat denn Weihnacht rückt heran und da muß ich meiner Frau einen heiligen Christ bescheeren.
Da bis dato der Erbe meiner Güter das Licht der Welt noch nicht erblickt hat, sintemalen um einen Menschen zu erschaffen 9 Monate von Nöthen sind ich aber erst seit dem 26 Mai d. J. verheirathet bin so kommt Deine Grußbestellung noch um einige Zeit zu früh sobald indessen an der Zeit ist werd ich ihn ausrichten –
Grüß’ Felix! Die Carl soll ja scheußlich im Händel Detonirt haben und mit der Friese Duetten singen wozu der Hering acompagnirt das ist ein Lump in Folio – der Gluck wird hoffentlich Deinen Beifall finden bis dahin Dein
Burmeister Lyser

Dresden den 21/XI 36

Sr. Wohlgbn
Dem Herrn Robert Schumann
Redacteur der neuen Zeitschrift für Musik.
in
Leipzig
Durch die wohllöbliche
Paulsche Musikalienhandlung

  Absender: Lyser, Johann Peter (995)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  SBE: II.6, S. 721f.
 

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