19.12.2019

Briefe



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ID: 6899 Brieftext


Geschrieben am: Dienstag 21.01.1845
 

Wohlgeborener Herr,
Höchstverehrter Herr Doctor,

Für Ihre gütige Zuschrift vom 13. d. M. ergebenst dankend, erlaube ich ich mir nochmals Ihre Güte in Anspruch zu nehmen und ersuche Sie die Beilage, welche das Schreiben an Herrn Parish und die Bedingungen enthält, geneigtest durchlesen und mir die Bemerkungen oder Ausstellungen, welche Sie hinsichtlich der Form als des Inhalts zu machen haben, mittheilen zu wollen. Die Bestimmung des Gehaltes mag Herr Parish selbst thun, da ich in dieser Beziehung seiner Meinung nicht vorgreifen will. Wollen Sie also die Güte haben, mir bald Anwort geben, damit ich nach Ruheleben schreiben kann? Mein Vater läßt sich Ihnen gehorsamst empfehlen und verbindet seinen herzlichen Dank mit dem meinigen. Sobald ich von Herrn Parish Antwort haben werde, werde ich Sie vom weiteren Verlauf dieser Angelegenheit pflichtschuldigst in Kenntniß setzen. Gestatten Sie die Versicherung vollkommenster Hochachtung, mit welcher ich immerdar verbleibe

Ew. Wohlgeboren
ergebenster
A. Dörffel

Leipzig.
den 21, Jan. 1845.
Markt. No. 13.

  Absender: Dörffel, Alfred (377)
  Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 20
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1830 bis 1894 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Dohr / Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-86846-030-8
372f.
 



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