15.07.2019

Briefe



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ID: 6922 Brieftext


Geschrieben am: 14.09.1839
 

Sollte Fräulein Wieck Montag Vormittag v. 9 (oder meinetwegen noch früher) bis spätestens 12 Uhr Zeit haben, so sind meine Leute bereit; aber dies muß von Seiten des geehrten Fräuleins ganz gewiß seyn, u. hoffe ich bis Morgen (Sontag)] Mittag spätestens 5 Uhr den definitiven Bescheid zu erhalten, weil ich nur auf Gewisses auch Gewisses versprechen kann, u. die Leute, denen die Sache sonst sehr angenehm ist, bei schwankender Sachlage in Verlegenheit kommen u. ich in noch größere. Sie kennen ja die Welt! – Sehr angenehm wird es mir seyn, wenn Sie mir etwas von sich durch das Fräulein spielen u. mich hören lassen wollten; Wo es auch ist, ich komme hin; ich bin ein sehr großer Freund Ihrer Compositionen, wenn ich auch ganz still bin. – Können Sie mich besuchen, so soll es mir sehr lieb seyn; dem Truhn darf ich wohl nichts von Ihrer Gegenwart sagen, falls ich ihn treffen sollte; obgleich er’s durch’s Fremdenblatt heut erfährt?
Erg. Hirschbach

Sonnabend

Sr Wohlgeboren
Herrn Compositeur Robert
Schumann
aus Leipzig
im Hôtel de Saxe
(wahrscheinlich No 27
hintenheraus, erste
Etage)

  Absender: Hirschbach, Hermann (715)
  Absender-Institution:
  Absender Ort: Berlin
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfänger-Institution:
  Empfänger Ort:
  SBE: II.17, S. 278f.
 



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