25.02.2022

Briefe



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ID: 6950
Geschrieben am: Dienstag 22.12.1835
 

An die Redaction der neuen Zeitschrift
für Musik
In Ihrem an mich gerichteten Schreiben vom 30 Juli d. J. sagen Sie am Schluße deßelben wegen der von mir instrumentirten u in Leipzig ver¬loren gegangegen [sic] Sonata quasi Fantasia v. Beethoven, in folgenden Worten:
„Sobald wir indes einige Auskunft ertheilen können stehen wir gern bereit, es Ihnen zu melden“.
daher hoffe ich demnach, da es ohnedem mein Eigenthum betrifft das Recht zu haben, Sie auf nachstehenden Punkte in Ihrer Zeitschrift auf¬merksam machen zu dürfen:
1.) in der ersten Hälfte dieses Jahrganges 1835.
Seite 172 Cyronica–Paris Concerts 18 März. Zeile: 10. wo es heißt „der erste Satz derselben war für Orchester arrangirt: ┌Ohne daß da¬bey steht: Von wem ┐
2.) In der 2 Hälfte dieses Jahrganges 1835
S. 192 Vermischt (76) Zeile 8–9 <eben>, wo es heißt „ebenso in Pa¬ris Beethovensche Sonaten instrumentirt ┌Wobei aber nicht genannt: Welche Werke, u von wem. ┐
E. Bommer
Pirnaische Vorstadt
Neugaße No 172.
Dreßden
am 22 Dec. 1835.

|2|An die Redaction
der neuen Leipziger Zeitschrift
für Musik
adresse: Herrn Buch- u Kunsthändler
J. A. Barth
in
Leipzig.
franon

  Absender: Bommer, Eduard (236)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 22
Robert und Clara Schumann im Briefwechsel mit Korrespondenten in Dresden / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Carlos Lozano Fernandez und Renate Brunner / Dohr / Erschienen: 2021
ISBN: 978-3-86846-032-2
167 f.

  Standort/Quelle:*) PL-Kj, Korespondencja Schumanna, Bd. 3 Nr. 260
 
*) Die Auflösung der Kürzel für Bibliotheken und
Archive finden Sie hier: Online Directory of RISM Library Sigla
 
 



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