15.07.2019

Briefe



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ID: 7030 Brieftext


Geschrieben am: Mittwoch 30.05.1849
 

Erst gestern von einem kleinen Ausflug nach Leipzig zurückgekehrt, fand ich lieber Freund, Ihre liebenswürdigen Zeilen u das Notenheft. Ich statte Ihnen hiermit in armseligen Worten meinen herzlichsten Dank für Ihre große Freundlichkeit u uns ehrende Liebe im Namen meiner Frau ab, welche gegenwärtig noch auf einige Zeit in Berlin, nicht verfehlen wird selbst ihren Dank zu sagen. Sie glauben nicht was ich für ich für [sic] einen kindischen Spaß daran habe, unsere Namen auf einem Titel gedruckt zu lesen, und welche Freude Sie uns daher gemacht haben.
Sehr gern käme ich bald od. vielmehr sogleich nach Kreischa; ich bin aber jetzt gerade recht an die Arbeit gefesselt. Jedoch ists mir möglich, so komme ich gewiß noch diese Woche. Ich muß das Quaken u. Giggern doch durchaus auch hören u womöglich auch etwas vom Schmerzensthal wo manche Wonne quillt.
Ihre liebe verehrte Frau grüße ich bestens u danke Ihr für den Theil den sie an jeder Ihrer Arbeiten hat u für Ihre Unterschrift.
Mit aufrichtiger Ergebenheit
E Bendemann.

Dr. 30 Mai 49

Herrn Dr. Rob. Schumann
Kreischa
frei.

  Absender: Bendemann, Eduard (174)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  SBE: II.6, S. 60f.
 



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