19.12.2019

Briefe



Rückwärts
	
ID: 7110 Brieftext


Geschrieben am: Montag 05.02.1838 bis: 06.02.1838
 

Geehrter Herr!
Ich sende Ihnen zwei Liedchen, wovon das Eine etwas Neues für sich ha¬ben dürfte, nämlich die Begleitung der Trommel; ich halte dafür, daß gut vorgetragen, dieses kleine Stück eine Art dramatischen Effeckt, ganz en miniature, machen könnte, und erlaube mir bloß um Ihr mir stets so wich¬tiges Urtheil gelegentlich ganz privatim darüber zu hören, Ihnen diese ba¬gatellen mit der Bitte zu überreichen, sie sodann Hr. Friese zu beliebigem Gebrauch überlaßen zu |2| wollen.
Von Henselt hatte ich gestern Bf. aus Waldenburg in Schlesien. In diesem Augenblick ist er bereits in Warschau. Ihr Herkommen scheint eben so wenig une vérité zu werden, als die Charte! Morgen ist bei mei¬ner Mutter eine, ich darf hoffen nicht unintereßante musicalische Soirée und ich darf selbst heute noch, Sie danck dem Eilwagen, dazu einladen. Sie würden der willkommenste Gast |3| sein! Ich grüße Sie von Herzen
Carl Kaskel
Dresden d. 5/6 Feb. 38.










  Absender: Kaskel, Carl (790)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 22
Robert und Clara Schumann im Briefwechsel mit Korrespondenten in Dresden / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Carlos Lozano Fernandez und Renate Brunner / Dohr / Erschienen: 2021
ISBN: 978-3-86846-032-2
289 f.
 



Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten (Mehr Informationen).
Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie bitte der Cookie-Nutzung zu. Ich stimme zu.