19.12.2019

Briefe



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ID: 7186 Brieftext


Geschrieben am: Montag 07.04.1834
 

An die Herausgeber der
neuen musicalischen Zeitschrift.
Hochverehrte Herren
Je schmeichelhafter es mir seyn muß, dass Sie meiner Mithülfe bey Ihrem Unternehmen zu bedürfen glauben und jemehr Ihre gütige Aeusserun¬gen über mich, mich Ihnen zum lebhaftesten Danke verpflichten, je mehr muß ich bedauern Ihren Erwartungen nicht entsprechen zu können. Die wenige Zeit die von mannigfachen Berufsgeschäften und der Sorge für eine zerrüttete Gesundheit mir zu geistigen Arbeiten <>frey bleibt, ist seit mehreren Jahren der Theilnahme an der Leipziger Musicalischen Zei¬tung gewidmet, weshalb ich schon mehrfache auswärtige Anträge habe ablehnen müßen. Wäre ich ebenso lange mit Ihrem Institute verbunden, so würde ich mich ebenfalls ganz allein drauf beschränken, weshalb Sie wegen meiner Weigerung nicht schlimmer von mir denken werden.
Genehmigen Sie die Versicherung der ausgezeichneten Hochachtung mit welcher ich die Ehre habe zu seyn
Ihr
gehorsamer Diener
v Miltitz

Geheimerrath und Oberhofmeister
Sr. Kgl. Hoht. des Prinzen Johann
H. z. S.
Dresden am 7ten April 1834.

|4| Sr. des Herrn
Herrn Buchhändlers Hartmann
Wohlgebh.
in
Leipzig.
fo

  Absender: Miltitz, Karl Borromäus Stephan von (1060)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 22
Robert und Clara Schumann im Briefwechsel mit Korrespondenten in Dresden / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Carlos Lozano Fernandez und Renate Brunner / Dohr / Erschienen: 2021
ISBN: 978-3-86846-032-2
140f.
 



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