19.12.2019

Briefe



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ID: 7302 Brieftext


Geschrieben am: Dienstag 01.03.1842
 

Lieber Schumann,

Sie würden mir einen großen Gefallen erzeigen, wenn Sie mir die Stunden bestimmten, wo ich Sie zu Hause antreffen kann. Außerdem heg’ ich eine große Bitte nemlich um die Stillung eines mir lieben Bedürfnisses. Ich hoffe, Sie nehmen es mir nicht übel, wenn ich Sie um ein paar echte Cigarren ersuche, die Sie wie ich von Bekannten hörte, von Ihrer Reise mitgebracht haben. Schon vor Ihrer Abreise wollte ich Sie angehen, mir eine kleine Quantität davon zu besorgen, doch hegte ich Scheu, Ihnen diese Last aufzuerlegen, auch beeilten Sie sich mit Ihrer Abfahrt mehr als ich es glaubte.
Hoffe Sie bald zu sprechen und mein offenes <>Ersuchen von Ihnen nicht mißgedeutet zu sehen.
Aufrichtigst u. freundlichst
Ihr
Adolf Böttger

Sr. Wohlgeb.
Herrn Dr. Robert Schumann.
hier.

  Absender: Böttger, Adolf (244)
  Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  SBE: II.19, S. 276f.
 



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