19.12.2019

Briefe



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ID: 758 Brieftext


Geschrieben am: Donnerstag 11.04.1850
 

Dresden, 11. April 1850
Lieber Brendel,
Sie erhalten hier das Erwähnte für die Zeitschrift. Es wird Sie, glaube ich, interessiren. Die wichtigsten Fragen sind darin berührt. Ueber die Art des Druckes für die Zeitschrift Dieses: ich wünsche den Aufsatz ungetrennt als Extrabeilage gedruckt. In die Nummer, wozu sie beigelegt wird, setzen Sie zum Schluß: Hierzu eine Beilage: Musikalische Haus- u. Lebensregeln von R. Sch. – Die Extrabeilage selbst soll gleich mit der Hauptüberschrift: Musikalische Haus- u. Lebensregeln anfangen, und am Fuß der Seite nur unten stehen: Beilage u. u., wie im Manuscript steht. Die Beilage wird gerade einen halben Bogen füllen; sie darf sonst nichts weiter enthalten. Es ist Ihnen unverwehrt, die Beilage einzeln zu verkaufen; nur wünsche ich es nicht besonders erwähnt, da mir das etwas Krämerartiges hat.
Ich bitte mir von dem Aufsatz 60 Freiexemplare aus, und in jedem Fall vor dem Erscheinen eine Revision. Honorar will ich sonst nicht. Es wäre mir lieb, daß der Aufsatz nicht vor Beendigung des Aufsatzes über meine 2te Symphonie erschiene. Dies in Eile. Schreiben Sie mir bald ein Wort, auch wegen des Operntextes.
Herzlich grüßend
R. Sch.

  Absender: Schumann, Robert (14753)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Brendel, Franz (261)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 5
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Franz Brendel, Hermann Levi, Franz Liszt, Richard Pohl und Richard Wagner / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Thomas Synofzik, Axel Schröter und Klaus Döge / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-86846-016-2
310f.
 

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