15.07.2019

Briefe



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ID: 7609 Brieftext


Geschrieben am: Montag 08.04.1839
 

Ihre freundlichen Zeilen habe ich erhalten und beeile mich, sie Ihnen zu beantworten. Die Bekanntschaft der berühmten Dame würde mir sehr angenehm sein, doch vor dem Konzert kann ich nirgends mehr hingehen, 8 Tage vor dem Konzert habe ich noch viel zu arbeiten, nach demselben wird es mir sehr angenehm sein. Wegen des Tages meines Konzertes haben Sie keine Sorgen! Ich war vorgestern bei Apponyis, und sagte mir die Gräfin und zeigte mir die Billets zu dem Ball, darauf der 17. April angesetzt ist, und dann sagte mir die Gräfin, ginge der Ball vor Mitternacht nicht an und würde mir also nicht schaden, wenn er noch an meinem Konzerttage wäre.
Bald hoffe ich wieder etwas von Ihnen zu hören, und verbleibe bis dahin
Mit Hochachtung
Ihre
Clara Wieck.
Montag Morgen.
Wollten Sie nicht dem Herrn Grafen Castellon sagen, ob ich ihm noch einige Billets zusenden dürfte. In diesem Falle hätten Sie die Güte, mir seine Adresse mitzuteilen.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Paris
  Empfänger: Koreff, Therese (2530)
  Empfangsort: Paris
 



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