19.12.2019

Briefe



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ID: 766 Brieftext


Geschrieben am: Mittwoch 21.05.1851
 

Lieber Freund,

Die Direction hat mir das Beifolgende für Ihre baaren Auslagen gegeben. Nehmen Sie es in diesem Sinne an! Mit Frl. Schloß war es etwas anders; sie war schon zu Anfang Winters auf dreimaliges Singen engagirt und hat dafür eine runde Summe bekommen. Ich erwähne das, da Sie beiläufig davon sprachen. Sehr gefreut auch hab ich mich Ihrer Anwesenheit, Ihrer Ouverture, Ihres Spieles! Bleiben Sie der frische rüstige Künstler, als der Sie mir immer gegolten. Kampf und Arbeit ist Keinem erlaßen. Was ein Höherer in uns gelegt, bricht sich zuletzt doch Bahn. Vieles in Ihrer Ouverture will mich an eine schöne Zukunft für Sie erinnern.
So denn auf baldiges Wiedersehen, musikalisches und sonstiges
Ihr
Rob. Schumann.

D., d. 21sten Mai 1851.

[BV-A, Nr. 1833:] C. Reinecke Köln [Bemerkung:] Mit 1. Louisdor f. d. Reiseauslagen. Freundliches üb. s. Ouverture.

  Absender: Schumann, Robert (1455)
Absendeort: Düsseldorf
  Empfänger: Reinecke, Carl (1243)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 20
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1830 bis 1894 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Dohr / Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-86846-030-8
733f.
 



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