25.02.2022

Briefe



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ID: 769
Geschrieben am: Dienstag 23.03.1852
 

Düsseldorf, den 23sten März 1852.

Geehrter Herr,

Eben erst von einem kleinen Ausflug nach Leipzig zurückgekehrt finde ich Ihren Brief vor. Einer besonderen Erlaubniß zur Aufführung der Ouverture zur Braut von Messina bedürften Sie in keinem Fall, da das Werk schon seit einigen Monaten gedruckt ist. Mit Vergnügen bin ich aber bereit, Ihnen, im Fall Sie Partitur und Orchesterstimmen von Weimar nicht erhielten, Beides zu dem bezeichneten Concert zu leihen. Gern hätte ich auch die Partitur der „Rose“ beigelegt; doch wird sie bereits vom Stecher in Angriff genommen und befindet sich nicht mehr in meinen Händen. |2| Könnten Sie auf Ihrem Programm die Ouverture, die ziemlich kurz u. mehr Theater- als Concertouverture ist, so stellen, daß sie nicht zu Anfang käme, so wäre dies, glaub’ ich, zu Gunsten ihrer Wirkung.
Ihren weiteren Nachrichten sehe ich entgegen
Ihr
ergebener
R. Schumann.

|4| Sr. Wohlgeboren
Herrn Capellmeister G. Schmidt
in
Frankfurt a/M.
fr.

[BV-A, Nr. 1965:] G. Schmidt Frankfurt [Versand:] fr. [Bemerkung:] Würd ihm gern Partitur u. Stimmen zur Ouverture leihen; leider nicht die „Rose“, die eben gedruckt würde.

  Absender: Schumann, Robert (1455)
  Absendeort: Düsseldorf
  Empfänger: Schmidt, Gustav (2857)
  Empfangsort: Frankfurt am Main
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 16
Robert und Clara Schumanns mit Bernhard Scholz und anderen Korrespondenten in Frankfurt am Main / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Anselm Eber / Dohr / Erschienen: 2020
ISBN: 978-3-86846-027-8
1000f.

  Standort/Quelle:*) D-DÜhh, s: 90.5006
 
*) Die Auflösung der Kürzel für Bibliotheken und
Archive finden Sie hier: Online Directory of RISM Library Sigla
 
 



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