25.02.2022

Briefe



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ID: 7740
Geschrieben am: Montag 01.10.1877
 

Lichtenthal d. 1 Octbr. 77.
Liebe Frau Volkland
die Noten gehen heute an Ihren lieben Mann ab, später folgt noch die Rundschau, oder hat Diese Zeit bis ich sie mitbringe? |2| Es steht so viel Interressantes darin, daß ich sie gern noch behielte. Brauchen Sie sie jetzt, so bitte per Carte um ein Wort, bis 5t Octbr sind wir noch hier. Eugenie <>ging heute voraus um in Berlin Alles einzurichten, hat die Mädchen mitge-|3|nommen, und so leben wir jetzt Chambre garni bei uns!!! –
Von Riggenbach erhielt ich sehr freundliche Einladung, ich lehnte natürlich ab, aber Eines, liebe Frau, mache ich zur Bedingung, daß wir ganz einfach |4| bei Ihnen leben, nie mehr als ein Fleisch haben und nie Extravaganzen. Nicht wahr, Sie thuen uns das zu Gefallen; wir fühlen uns nur dann behaglich bei Ihnen.
Von Herzen
Ihre
Clara Schumann.
Felix geht morgen nach Palermo9 er muß ’mal ordentlich n. d. Süden.
[Umschlag]
Frau
Musikdirector
Marie [sic] Volkland
in
Basel
Münsterplatz.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Lichtenthal
  Empfänger: Volkland, Henriette (1640)
  Empfangsort: Basel
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 10
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Theodor Kirchner, Alfred Volkland und anderen Korrespondenten in der Schweiz / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller / Dohr / Erschienen: 2022
ISBN: 978-3-86846-021-6
262f.

  Standort/Quelle:*) D-F, s: Autogr. K. Schumann, Nr. 42
 
*) Die Auflösung der Kürzel für Bibliotheken und
Archive finden Sie hier: Online Directory of RISM Library Sigla
 
 



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