19.12.2019

Briefe



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ID: 795 Brieftext


Geschrieben am: Sonntag 27.07.1834
 

Verehrteste Frau,
Sie haben mir in doppelter Hinsicht keinen Korb auf meine unbescheidene Bitte gegeben – u. wirklich scheint mir’s unschön, einem lieben Mädchen, als Ernestine ist, etwas so berüchtigtes zu schicken. Schon Handschuhe haben viel Herausforderndes (so zartweiße freilich weniger) u. erinnern stark an Schiller. – Für Ihre Bemühung u. die feinere Aenderung, die mir ausnehmend gefällt, meinen großen Dank, so wenig er Ihnen werth sein kann.
Haben Sie den Morgen frei, u. ist es Ihnen u. Herrn Voigt vielleicht genehm, Schubertsches zu spielen u. zu hören?
In innigster Hochachtung grüßend
S.

27/Juli. 34.

[BV-A: –]

  Absender: Schumann, Robert (14753)
  Absendeort: ?
  Empfänger: Voigt, Henriette (1630)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 15
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit den Familien Voigt, Preußer, Herzogenberg und anderen Korrespondenten in Leipzig / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller, Ekaterina Smyka / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2016
ISBN: 978-3-86846-026-1
52
 



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