19.12.2019

Briefe



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ID: 8178 Brieftext


Geschrieben am: Samstag 11.08.1849
 

Geehrtester Herr,
Sie werden meines Mannes gestrige Sendung erhalten haben – heute schickt er Ihnen die noch fehlenden zwei Bogen der Partitur. Die ausgeschriebenen Solo-Stimmen erhalten Sie bis spätestens in 8 Tagen, doch Alles Andere läßt er Sie bitten in Weimar aus der Partitur abschreiben zu lassen, indem es hier nicht möglich ist. Die guten Notenschreiber sind alle so sehr zu der Göthe-Feier beschäftigt, daß es keiner übernehmen will.
Mein Mann, der Ihnen dies dringender Arbeiten halber nicht selbst schreiben konnte, grüßt Sie durch mich schönstens, ich aber sage Ihnen schließlich meinen freundlichsten Dank für Ihre gestrigen Zeilen, die ich als einen neuen Beweis Ihres Wohlwollens ansehe.
Hochachtungsvoll grüßend
Ihre
ergebene
Clara Schumann.

Dresden d. 11. Aug. 1849

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Liszt, Franz (964)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 5
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Franz Brendel, Hermann Levi, Franz Liszt, Richard Pohl und Richard Wagner / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Thomas Synofzik, Axel Schröter und Klaus Döge / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-86846-016-2
161f.
 

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