19.12.2019

Briefe



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ID: 8307 Brieftext


Geschrieben am: Freitag 20.03.1846
 

Geehrtester Herr,
Fürerst nehmen Sie unseren freundlichen Dank für Uebersendung des Medaillon’s, sowie der Statue Gluck’s, die meinem Manne viel Freude macht. Das Medaillon ist wunderschön und schafft uns immer neues Vergnügen, wir möchten nun aber auch einigen unserer nächsten Verwandten dasselbe schenken; und schrieb ich deshalb schon an Dr. Haertel, welcher uns gern noch eine Anzahl Abgüsse gestattete, und Ihnen auch deshalb schreiben wollte. Wollen Sie, geehrtester Herr, nun wohl die Güte haben, uns noch 5 Abgüsse davon machen zu lassen, und sie uns mit der Rechnung zuschicken?
Mein Mann empfiehlt sich Ihnen auf das freundlichste und dankt nochmals mit mir
Ihrer
ergebensten
Clara Schumann.

Dresden d. 20 März 1846

Nb: Unter den 5 Abgüssen sind die mit inbegriffen, um die Sie mein Mann schon ersucht hatte.

Sr Wohlgeboren
Herrn Professor Rietschel
Hier.
Lange Gasse.
Franco.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Rietschel, Ernst (1280)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 6
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Eduard Bendemann, Julius Hübner, Johann Peter Lyser und anderen Dresdner Künstlern / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Renate Brunner, Michael Heinemann, Irmgard Knechtges-Obrecht, Klaus Martin Kopitz und Annegret Rosenmüller / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-86846-017-9
859f.
 



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